Die spirituelle Bedeutung einer Histaminintoleranz kann sich dort zeigen, wo Reize sich häufen, Belastungen sich
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Dem eigenen Körper ausgeliefert?
In der Geschichte wurde Epilepsie unter anderem als „Morbus sacer“ – als heilige Krankheit – oder als dämonische Besessenheit gedeutet. Epileptische Anfälle wirkten auf die Menschen unerklärlich und mächtig, als würde für einen Moment etwas die Kontrolle übernehmen, das größer ist als der eigene Wille.
Heute versteht man die neurologischen Vorgänge hinter Epilepsie glücklicherweise wesentlich besser und kann viele Formen gezielt behandeln. Dennoch kann ein Anfall für Betroffene und ihre Angehörigen überwältigend und tief erschütternd sein. Manche erleben das Gefühl, dem eigenen Körper ausgeliefert zu sein, andere berichten von ungewöhnlichen Wahrnehmungen oder empfinden das Geschehen rückblickend als spirituelle Erfahrung. Wieder andere erleben vor allem Angst, Kontrollverlust und den Eindruck, gegen etwas Übermächtiges anzukämpfen.
Genau dieses seelische Erleben werden wir in diesem Beitrag über die spirituelle Bedeutung von Epilepsie näher betrachten. Wir erkunden mögliche innere Bilder, Gefühle und persönliche Zusammenhänge, die Dir helfen können, Deine eigenen Erfahrungen besser einzuordnen.
Ich bin Sandra und habe auf meinem eigenen Weg gelernt, die Botschaften meines Körpers zu verstehen und sie als Wegweiser zu nutzen (lies hier meine Geschichte). Heute begleite ich als Coachin und Hypnotiseurin Menschen dabei, die Verbindung zwischen Körper und Seele wieder zu spüren.
Doch bevor wir tiefer eintauchen, habe ich Dir einen kleinen Überblick über die Themen vorbereitet, die wir uns in diesem Beitrag ausführlich anschauen werden.
AUF EINEN BLICK
Kontrollverlust, Ausgeliefertsein, fehlender Halt, innere Spannung und veränderte Bewusstseinszustände
Hilflosigkeit, Scham, Selbstvorwürfe, innere Härte, Schutz und Selbstmitgefühl
Unausgesprochene Worte, „Gift und Galle spucken“, zurückgehaltene Wut und unterdrückter Ausdruck
Intuition, Verbundenheit, innere Bilder, spirituelle Erfahrungen und ein möglicher Ruf der Seele
Dieser Beitrag ist für Dich, wenn Du rund um Deine Epilepsie oder Deine epileptischen Anfälle eine spirituelle Bedeutung oder persönliche seelische Zusammenhänge vermutest und diese näher erforschen möchtest.
Bitte behalte beim Lesen immer im Hinterkopf: Meine Worte sollen keine allgemeingültige Erklärung darstellen, sondern Dir neue Perspektiven schenken und Dich inspirieren, die ganz individuelle Dynamik hinter Deinen Symptomen zu erkennen.
Besonders am Herzen liegt mir, Dir zu zeigen, wie Du nach innen lauschen und die Antworten entdecken kannst, die nur in Dir selbst zu finden sind. Deshalb schenke ich Dir als Ergänzung zu diesem Beitrag meinen E-Mail-Kurs, in dem es darum geht, ganz persönliche Botschaften Deines Symptoms zu entschlüsseln (hier kannst Du Dich kostenlos anmelden).
Möge Dir diese Kombination aus Inspiration und Innenschau wertvolle Erkenntnisse und neue Wege eröffnen ♡
Nicht jeder, der einen epileptischen Anfall hatte, hat auch Epilepsie. Der Einfachheit halber nutze ich im folgenden Text oft nur das Wort „Epilepsie“, anstatt beide Begriffe zu nennen. Die Beschreibungen können dennoch auch dann gelten, wenn das Krankheitsbild bei Dir nicht diagnostiziert wurde.
Und nun lass uns eintauchen — in das vielschichtige seelische Erleben hinter der Epilepsie.
Wichtiger Hinweis: Die hier beschriebenen Inhalte dienen der spirituellen Selbstreflexion und sind als Ergänzung zur medizinischen Versorgung bestimmt. Sie stellen keine medizinische, psychologische oder therapeutische Diagnose, Beratung oder Heilbehandlung dar. Bitte lasse gesundheitliche Beschwerden stets medizinisch abklären und ggf. behandeln – denn die körperliche Ebene ist genauso wichtig wie die seelische. Hier findest Du meinen vollständigen Disclaimer.
Inhaltsverzeichnis
„Ausfällig werden“
„Neben sich stehen“
„Gift und Galle spucken“
„Den Boden unter den Füßen verlieren“
„Die Nerven verlieren“
„Außer sich sein“
Ein epileptischer Anfall kann sich anfühlen, als würde der eigene Körper nicht mehr dem eigenen Willen folgen. Manche Betroffene nehmen Veränderungen ihrer Bewegungen, Wahrnehmung oder ihres Bewusstseins teilweise selbst wahr. Andere bekommen den eigentlichen Anfall kaum oder gar nicht mit und erfahren erst danach, was geschehen ist – durch Erinnerungslücken, körperliche Nachwirkungen oder die Schilderungen anderer. In beiden Fällen kann der Kontrollverlust tief verunsichern – nicht nur während des Anfalls, sondern auch in der Zeit danach, wenn die Frage bleibt, ob und wann es wieder geschehen könnte.
Solche Erfahrungen können sich tief einprägen. Vielleicht bleibt nicht nur die Erinnerung an den Anfall, sondern auch die Angst vor dem nächsten Moment, in dem die Kontrolle erneut verloren gehen könnte. Es kann heilsam sein, diese Angst Schritt für Schritt aufzuarbeiten – bei Bedarf auch mit psychotherapeutischer Unterstützung. So kann nach und nach wieder mehr Sicherheit entstehen, ohne dass Du von Dir erwarten musst, jede Ungewissheit vollständig aufzulösen.
Vielleicht beobachtest Dich nach einem Anfall genauer, wirst vorsichtiger oder versuchst, möglichst viel unter Kontrolle zu halten. Auch Angehörige können sich hilflos fühlen, weil sie miterleben, was geschieht, ohne es einfach aufhalten zu können.
Manchen Menschen ist das Gefühl von Ausgeliefertsein und Kontrollverlust schon lange vertraut, auch wenn es bisher eher im Hintergrund wirkte. Die Epilepsie kann sich anfühlen, als würde dieses innere Erleben plötzlich durch den ganzen Körper sprechen und auch für andere sichtbar werden. Vielleicht liegt darin auch eine Sehnsucht, mit der Angst, Hilflosigkeit oder dem Bedürfnis nach Halt endlich wirklich gesehen zu werden.
Halt kann an vielen Stellen wachsen: durch verlässliche medizinische Begleitung, einen bewussten Umgang mit möglichen Auslösern, klare Absprachen mit nahestehenden Menschen und das Wissen, was im Ernstfall zu tun ist. Vielleicht führt Dich das Gefühl des Ausgeliefertseins aber auch zu früheren Erfahrungen zurück, in denen Du wenig Einfluss hattest, nicht ausreichend geschützt wurdest oder mit Deiner Angst allein geblieben bist. Indem Du auch diesen alten Erfahrungen Aufmerksamkeit schenkst und heute dort für mehr Sicherheit sorgst, wo sie lange gefehlt hat, kann sich das Gefühl von Hilflosigkeit allmählich lösen. So entsteht Halt nicht nur im Umgang mit den Anfällen, sondern in immer mehr Bereichen Deines Lebens.
Manchmal fühlt es sich an, als würde etwas im Leben immer größer werden, bis kaum noch Raum zum Atmen bleibt. Die Anforderungen hören nicht auf, die Verantwortung lastet schwer und jeder weitere Schritt scheint mehr Kraft zu verlangen, als noch vorhanden ist. Du möchtest nicht mehr weiterkämpfen – und irgendwann kannst Du es auch nicht mehr.
Der frühere Begriff „Fallsucht“ trägt dieses Bild in sich: den Halt verlieren und zusammenbrechen, weil die Belastung übermächtig geworden ist. Doch dieses Fallen entlastet nicht, sondern kann umso mehr Erschöpfung, Angst, Hilflosigkeit und Gefühle von Kontrollverlust hinterlassen. Was ohnehin schon zu viel war, kann sich dadurch noch schwerer anfühlen.
Vielleicht erkennst Du in diesem Bild etwas wieder, das sich schon länger nicht mehr übergehen lässt: dass Deine Kräfte schwinden und es so nicht weitergehen kann. Was wird gerade zu groß? Welche Verantwortung drückt Dich nieder? Und wo könntest Du etwas verändern, bevor aus Überforderung wieder das Gefühl entsteht, keinen Halt mehr zu haben?
Jede Last, die Du nicht mehr allein tragen musst, kann etwas verändern. Ein Mensch, der Dich ernst nimmt, eine Behandlung, die Dir mehr Sicherheit gibt, oder Begleitung für die Angst und Hilflosigkeit nach einem Anfall können helfen, wieder festen Boden unter den Füßen zu spüren.
Manche Menschen beobachten, dass sich ihre Anfälle eher in Zeiten von Stress, Schlafmangel oder starker Belastung häufen. Vielleicht kennst Du Phasen, in denen Deine Gedanken nicht zur Ruhe kommen, Deine Nerven sprichwörtlich blank liegen oder selbst kleine Reize plötzlich zu viel werden. Das innere Gleichgewicht gerät ins Wanken, während das Nervensystem in erhöhter Spannung bleibt und kaum noch zwischen Anspannung und Ruhe wechseln kann.
Regelmäßiger Schlaf, langsames Atmen, Bewegung, Natur, weniger Reize und verlässliche Pausen können helfen, diese Spannung zu senken. Auch klare Grenzen, ein ruhiger Rückzugsort und vertraute Menschen können Sicherheit geben. Du kannst Dir bewusst Gewohnheiten aufbauen, die Deinem Nervensystem immer wieder Ruhe und Stabilität vermitteln – feste Ruhezeiten, einen gleichmäßigen Tagesrhythmus, bewusste Übergänge zwischen Aktivität und Erholung oder kleine Rituale, die Dich zurück in Deine Mitte führen. So kann Dein inneres System leichter aus der dauernden Anspannung herausfinden.
Manchmal schlucken wir Wut, Ärger und Aggression immer wieder herunter. Nach außen bleiben wir ruhig, obwohl es in uns längst brodelt und die Spannung weiter steigt. Die heftigen Bewegungen eines Anfalls können an diese geballte Kraft erinnern – wie eine Welle, die sich nicht länger zurückhalten lässt und mit voller Wucht durch den Körper geht.
Vielleicht kennst Du das Gefühl, „Gift und Galle spucken“ zu wollen. Vielleicht liegen Dir schon lange Worte auf der Zunge. Vielleicht hältst Du Dich mit aller Kraft zurück, obwohl innerlich längst alles in Aufruhr ist und am liebsten ausbrechen würde.
Viele von uns haben nie gelernt, mit solchen Gefühlen umzugehen – sie wirklich zu fühlen, ihre Botschaft zu verstehen und ihnen einen gesunden Ausdruck zu geben. Wut kann zeigen, dass eine Grenze überschritten wurde, und trägt zugleich die Kraft in sich, die wir brauchen, um für uns einzustehen und etwas zu verändern. Je früher wir unsere Gefühle wahrnehmen, desto leichter können wir ihnen Raum geben und ihre Kraft für uns nutzen, bevor sie sich immer weiter aufstauen. Es ist nie zu spät, einen neuen Umgang mit ihnen zu finden.
Verletzungen nach einem epileptischen Anfall können viele Gefühle auslösen. Vielleicht bleibt vor allem der Schreck darüber, was dem eigenen Körper geschehen ist. Vielleicht kommen Hilflosigkeit, Scham oder Schuld hinzu – oder die vertraute Härte gegen Dich selbst. Dann tauchen Gedanken auf wie: Ich hätte vorsichtiger sein müssen. Ich habe versagt. Ich darf anderen nicht zur Last fallen. Oder sogar das Gefühl, für etwas büßen zu müssen.
Solche Gedanken entstehen meist nicht erst in diesem Moment. Vielleicht hast Du früh gelernt, stark sein zu müssen, keine Schwäche zeigen zu dürfen oder nur dann Anerkennung zu bekommen, wenn Du funktionierst. Vielleicht wurden Fehler hart bewertet, Gefühle wenig aufgefangen oder Verantwortung zu früh auf Deine Schultern gelegt. Dann kann sich tief einprägen, dass Du Dich zusammenreißen, alles kontrollieren und mit Dir selbst streng sein musst.
Es kann viel verändern, diese alten Maßstäbe überhaupt erst zu erkennen. Wessen Stimme hörst Du, wenn Du Dich verurteilst? Welche Erwartungen glaubst Du noch immer erfüllen zu müssen? Und was hättest Du damals gebraucht, als Du gelernt hast, so hart mit Dir zu sein?
Dein Körper braucht nach einem Anfall Schutz, Fürsorge und Zeit, um sich zu erholen. Doch auch die innere Härte verdient Aufmerksamkeit – um zu verstehen, wovor sie Dich einmal schützen sollte. Aus diesem Verständnis kann nach und nach ein anderer Umgang mit Dir selbst wachsen: weniger geprägt von Schuld und Strafe, mehr von Nachsicht, Halt und dem Wissen, dass Verletzlichkeit Deinen Wert nicht mindert.
Manche Menschen berichten im Zusammenhang mit epileptischen Anfällen von ungewöhnlichen Wahrnehmungen, veränderten Bewusstseinszuständen oder Eindrücken, die sich nur schwer in Worte fassen lassen. Für manche bleibt es eine beängstigende Erfahrung, andere empfinden sie rückblickend als tief, bedeutungsvoll oder spirituell.
Vielleicht bleibt von einem solchen Moment ein bestimmtes Gefühl zurück: eine ungewöhnliche Klarheit, ein starkes inneres Wissen, das Empfinden von Verbundenheit oder der Eindruck, dass etwas in Dir gehört werden möchte. Du kannst diesem Eindruck nachgehen und herausfinden, was er in Dir auslöst – vielleicht zeigt sich darin ein Ruf Deiner Seele.
Hier findest Du die wichtigsten Fragen noch einmal kurz zusammengefasst:
Ein epileptischer Anfall kann spirituell mit Themen wie Kontrollverlust, Ausgeliefertsein, fehlendem Halt, innerer Anspannung oder ungewöhnlichen Bewusstseinserfahrungen verbunden werden.
Wo kennst Du das Gefühl, die Kontrolle zu verlieren? Was bringt Dein inneres Gleichgewicht ins Wanken? Und gibt es etwas in Dir, das schon länger gesehen oder gehört werden möchte?
Epilepsie wurde früher oft als „heilige“ oder göttliche Krankheit bezeichnet, weil Anfälle unerklärlich wirkten und religiös oder spirituell gedeutet wurden.
Heute versteht man die neurologischen Vorgänge wesentlich besser und kann viele Formen gezielt behandeln. Dennoch können epileptische Anfälle von manchen Betroffenen als zutiefst spirituelle Erfahrung und Ruf der Seele empfunden werden. Bei anderen Menschen steht hingegen das Gefühl von Ausgeliefertsein, Hilflosigkeit und Kontrollverlust im Vordergrund.
Epilepsie ist eine neurologische Erkrankung. Psychischer Stress ist nicht ihre Ursache, kann bei manchen Menschen aber Anfälle begünstigen.
Stressmanagement und die Regulation des Nervensystems können deshalb helfen, Belastungen zu verringern und mehr innere Stabilität zu schaffen. Die medizinische Behandlung ersetzen sie jedoch nicht.
Vielleicht hast Du Dich in einigen der beschriebenen Bilder und Gedanken wiedergefunden. Vielleicht haben sie neue Fragen aufgeworfen oder Dir eine neue Sicht auf die spirituelle Bedeutung Deiner Epilepsie eröffnet.
Und gleichzeitig haben wir damit wahrscheinlich nur an der Oberfläche gekratzt. Denn so individuell wie Du bist, so individuell sind auch die Hintergründe Deiner Symptome. Wenn wir beginnen, nach innen zu lauschen, unseren Symptomen zuzuhören und die ganz persönlichen Zusammenhänge zu erkennen, zeigt sich oft noch so viel mehr.
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Nun habe ich noch einige Tipps für Dich. Mögen sie Dir helfen, die spirituelle Bedeutung Deiner Epilepsie auf mentaler, emotionaler und energetischer Ebene zu transformieren.
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Hinweis: Meine Impulse richten sich an psychisch gesunde Erwachsene und sind eine spirituelle Ergänzung – kein Ersatz für medizinische oder therapeutische Hilfe. Ich gebe keine Heilversprechen. Ob und wie sich meine Empfehlungen auf Dein Wohlbefinden auswirken, ist so individuell wie Du selbst. Vertraue Deinem Gefühl und achte liebevoll auf Deine Grenzen. 🔗 Vollständiger Disclaimer
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2 Kommentare
Mir wurde der Beitrag zugeschickt und ich bin echt geschockt!
Wie kann man so über eine ernsthafte Krankheit reden? Zu sagen das wir gleichzusetzen sind mit Besessenen, das man nachvollziehen könnte das man unter dem Einfluss etwas großem steht…
Seit wann leben wir im Mittelalter wo diese Zuckungen unerforscht waren und so der Verdacht natürlich näher lag. Ich find den Vergleich extrem frech und extrem verletzend!!! Soll ich mir jetzt nicht Priester für nh Austreibung besorgen oder mich wegen Epilepsie in eine Psychiatrie einweisen?
Dann wird behauptet das ein Anfall eine Flucht aus einer nicht händelbaren Situation darstellt ? Man müsste sich mal fallen lassen und die Kontrolle abgeben?
Wenn man zu viele Ideen Ideen im Kopf hat überhitzt er und man bekommt einen Anfall? Schlagen wir bei nem Anfall um uns was normal ist weil man krampft = Ausdruck von Aggressionen, schäumen wir auch noch „schäumende Wut“ wollen wir los werden.
Das verletzen bei einem Anfall sei ein Ausdruck von Selbstbestrafung oder das wir uns selbst nicht lieben?
Wie kommt man darauf über eine Krankheit die für extrem viele nicht leicht verläuft so einen Text zu schreiben?
Es wurde sich in keinsterweise informiert, warum den auch, was die Medizin sagt ist ja sowieso Quatsch! Lieber eigene Überzeugungen und „Erfahrungen“ nehmen und über Epileptiker schreiben als wären sie die abstoßensten Menschen weil man besessen wäre!
Mal überlegt wie verletztend dass was da geschrieben steht ist wenn man damit zu kämpfen hat? Mal informiert welche Dinge Anfälle provozieren? Nein? Gut dann zähle ich mal was auf: Schwangerschaft, Periode, im allgemeinen Hormonschwankungen, Kopfschmerzen, Schlafmangel, zu heiß Duschen, zu viel Sonne auf dem Kopf, Alkohol, Lichter usw all das sind Auslöser die man sich, nur mal so nebenbei, nicht aussucht das hat nicht mit irgendwelchen unterdrückten Emotionen oder einem flucht aus der Situation zu tun!
Das was man da durchmacht ist die absolute Hölle! Minutenlang krampfen sich beim Sturz was zu brechen, sich an nichts erinnern zu können und das teilweise die letzten 1,5 Stunden, der scham weil man nicht weis was passiert ist! Die Tage danach? Grauenvoll und schmerzhaft weil einem unabhängig der Verletzungen Muskelkater hat, dann je nach Verletzungsgrad auch noch das. Das Risiko einen Anfall zu bekommen wenn man alleine ist. Das wirkliche bewusste wach werden jedes Mal unter Krankenhaus Lichtern in der Notaufnahme, wieder nh höhere Dosis.
Alle 6 Wochen zum Blut abnehmen und alle 3 Monate zum EEG rennen sind auch nicht lustig.
Fahrverbote bis zu 1 Jahr oder teilweise bei jüngeren Diagnosen das verbot einen Führerschein zu machen! Hobbys verlieren die man vor der Erkrankung machen könnte.
All das sind Dinge die einem genommen werden, wie man sich fühlt etc. Dinge die in diesen text dargestellt werden als würden wir das freiwillig tun und uns danach toll fühlen weil „Gifte“ aus dem Körper sind! Es ist alles andere als freiwillig oder befreiend es ist einfach nur anstrengend!!
Und bevor man einen Text schreibt der einen als Betroffener so verletzt und abwertet weil das schon fast lustig machen ist sollte man sich erstmal belesen! Was sind Ursachen, wie funktioniert das, wie fühlen sich Betroffene? Alles Dinge die man hätte lesen müssen!!
Vorallem wenn man noch nie epileptische Anfälle hatte geschweige den die Diagnose! So unempathisch
Spiritualität hin oder her, man kann glauben woran man will aber so etwas über eine Krankheit schreiben find ich extrem schlimm.
Was dann mit Leuten die Krebs haben? Oder Tourette? Leute mit körperlicher oder geistiger Beeinträchtigung?
Es gibt psychosomatische Erkrankungen, das ist mir bewusst sonst hätte ich Psychologie nicht studiert aber eben deswegen und weil ich Epilepsie habe find ich alles an dem Text unfassbar unvertretbar und frech!
Das nächste mal bevor sie sowas verbreiten überlegen sie mal lieber was sie schreiben oder wie sich Betroffene fühlen wenn einem sowas gesendet und somit unterstellt wird!!
Hallo Amelung,
vielen Dank für Ihre Rückmeldung, über die ich ehrlich gesagt ebenso sehr erschrocken bin.
Es tut mir wirklich sehr Leid, dass Sie sich durch meinen Beitrag so verletzt fühlen, denn das ist absolut nicht meine Intention. Meine Intention ist vielmehr, Betroffenen von Erkrankungen (ich schreibe nicht nur über Epilepsie sondern viele andere Erkrankungen und Symptome) zu helfen, den spirituellen Sinn ihrer Beschwerden zu verstehen und vielleicht sogar eine Lösung dafür zu finden. Denn, obwohl ich selbst keine Epilepsie habe, weiß ich dennoch wie es ist, tagtäglich zu leiden, das Gefühl zu haben, seinen Beschwerden hilflos ausgeliefert zu sein und selbst nichts tun zu können.
Ich glaube Sie haben meinen Beitrag ganz anders aufgefasst, als er gemeint ist. Wenn ich all das so geschrieben hätte, wie Sie es in Ihrem Kommentar wiedergeben, dann wäre ich auch aufgebracht. Aber mein Beitrag unterscheidet sich ganz wesentlich von dem, wie Sie ihn anscheinend verstanden haben und deshalb möchte ich die wichtigsten Punkte gern noch einmal unmissverständlich erklären:
„Zu sagen das wir gleichzusetzen sind mit Besessenen“
Ich schreibe, dass man IN DER GESCHICHTE davon ausging, dass Epileptiker besessen seien und versuche diese Fehlinterpretation zu erklären und aufzuzeigen, was stattdessen dahinterstecken könnte. Ich schreibe von dem EINDRUCK, unter Einfluss von etwas/jemand Größerem zu stehen, von dem ERLEBEN von spirituellen Erfahrungen und dem GEFÜHL, gegen einen unbezwingbaren Gegner kämpfen zu müssen. Den „Gegner“ identifiziere ich jedoch nicht als einen Dämon, sondern als große Verantwortung, Überforderung und panische Angst. Unter „jemandem/etwas Größerem“ versteht jeder etwas anderes, die meisten wahrscheinlich das Universum oder Gott. Allgemein geht es immer um das subjektive Empfinden, nicht um Tatsachen. Ich wäre ehrlich gesagt nicht darauf gekommen, dass dies falsch verstanden werden könnte, sondern wollte vielmehr der „Dämonisierung“ entgegenwirken (nicht, dass ich an Dämonen glauben würde). Ich habe den Absatz nun angepasst, damit das hoffentlich nicht noch einmal passiert.
„Soll ich mir jetzt nicht Priester für nh Austreibung besorgen oder mich wegen Epilepsie in eine Psychiatrie einweisen?“
Ich schreibe in meinem Beitrag über ganz alltägliche Probleme wie Überforderung, Angst, Anspannung, blankliegende Nerven, Sorgen, unterdrückte Gefühle, fehlende Selbstliebe bei psychisch gesunden Menschen und würde daher weder einen Priester noch den Aufenthalt in einer Psychiatrie empfehlen. Zur Behandlung der Epilepsie selbst verweise ich an eine medizinische Fachperson.
„Es wurde sich in keinsterweise informiert, warum den auch, was die Medizin sagt ist ja sowieso Quatsch!“
Dass Sie hier keine medizinischen Informationen über die Epilepsie finden liegt keinesfalls daran, dass ich mich nicht informiert hätte oder dass ich die Medizin als Quatsch ansehen würde. Der Grund ist, dass es hier um die spirituellen Aspekte geht. Meine Leser*innen sind über die medizinischen Informationen in der Regel bestens informiert und bereits in medizinischer Behandlung. Wenn das nicht der Fall ist, dann bin nicht ich die richtige Ansprechpartnerin, sondern eine medizinische Fachperson – dorthin verweise ich an allen möglichen Stellen auf meiner Website, in meinen Angeboten und Mails. Nirgendwo behaupte ich, dass die Aussagen der Medizin Quatsch seien, sondern bezeichne meine Arbeit als „Ergänzung zur medizinischen Behandlung“ – das ist auch so gemeint, denn ich sehe die Kombination aus beiden Ansätzen als unbedingt notwendig an.
„Lieber eigene Überzeugungen und „Erfahrungen“ nehmen und über Epileptiker schreiben als wären sie die abstoßensten Menschen weil man besessen wäre!“
s. oben. Selbst wenn jemand „besessen“ wäre, würde ich diese Person vermutlich nicht als abstoßend empfinden.
„Mal informiert welche Dinge Anfälle provozieren?“
Ja, obwohl die meisten Krankheitsbilder bereits in meinen Ausbildungen thematisiert wurden, recherchiere ich für meine Beiträge noch einmal intensiv. Jedoch landen diese Informationen nicht in meinen Beiträgen, weil es hier um die spirituelle Sicht geht. Die medizinische Behandlung und Aufklärung sollte ein Arzt/eine Ärztin übernehmen.
„Dinge die in diesen text dargestellt werden als würden wir das freiwillig tun und uns danach toll fühlen weil „Gifte“ aus dem Körper sind!“
Das ist so absolut nicht gemeint und ich finde auch keine Aussage, die ich so interpretieren würde. Ich nutze Formulierungen wie „symbolisiert“ „führt zu“, „kann entstehen“, „erleben“, „unbewusst“, „brechen über uns herein“, „sind oft Ausdruck“ etc. und erkenne darin genau das Gegenteil: Dass diese Vorgänge passieren, ohne dass es uns bewusst ist oder wir sie steuern könnten. Der Satz „Schaum vor dem Mund ist ein Zeichen „schäumender“ Wut, von der wir uns nun „Gift und Galle spuckend“ ungehemmt befreien können.“ sagt weder, dass sich jemand toll fühlt, noch dass Gifte aus dem Körper sind. Die Redewendung bedeutet, dass jemand seine Wut zum Ausdruck bringt. Auch, wenn Wut befreit wird kann ich mir kaum vorstellen, dass sich der Anfall dadurch toll oder befreiend anfühlt.
Niemand – weder Epileptiker noch Menschen mit anderen Erkrankungen – sucht sich seine Beschwerden aus, natürlich hat niemand Macht über Anfälle oder andere Beschwerden. Wie auch in der Einleitung steht/stand (ich habe sie nun noch etwas deutlicher formuliert): Ich schreibe über die mögliche spirituelle Botschaft von allen möglichen Erkrankungen und Symptomen. Das bedeutet nicht, dass jemand bewusst und freiwillig krank ist oder sich dadurch besser fühlt, sondern dass es aus spiritueller Sicht einen seelischen Hintergrund gibt, der zusätzliches Leid verursacht. Ich sehe also nicht nur das körperliche Leid, sondern auch das seelische. Es könnte mir nicht ferner liegen, jemanden abzuwerten oder mich über Betroffene lustig zu machen – wenn Sie das so verstanden haben, kann ich Ihre Entrüstung sehr gut nachvollziehen. Jedoch bekomme ich im Gegenteil normalerweise die Rückmeldung, dass sich meine Leser*innen endlich gesehen, verstanden und ernstgenommen fühlen.
Doch das liegt vermutlich daran, dass normalerweise ganz andere Menschen meine Beiträge lesen: Viele Menschen vermuten, ebenso wie ich, einen spirituellen Hintergrund hinter ihren Erkrankungen und versuchen, die Botschaft ihrer Symptome zu entschlüsseln – genau diese Menschen finden meine Beiträge über eine gezielte Google-Suche und freuen sich, bei mir eine nachvollziehbare „Übersetzung“ ihrer Symptome samt Lösungsansätzen für ihre spirituelle Selbstheilung zu finden. Für diese Menschen schreibe ich meine Beiträge und diesen Menschen gebe ich die Werkzeuge weiter, die mir schon viele Male geholfen haben. Diese Menschen fühlen sich nicht verletzt von meinen Worten, im Gegenteil: Sie wünschen sich sogar Beiträge über ihre Symptome und Erkrankungen und haben endlich das Gefühl, ihre Symptome zu verstehen. Mich haben schon tausende von dankbaren Nachrichten erhalten, weil meine Arbeit vielen vielen Menschen weitergeholfen hat. Sogar Betroffene von als unheilbar geltenden Erkrankungen konnten von tollen Erfahrungen berichten. Für diese Menschen werde ich noch viele weitere Beiträge schreiben. Durch Ihre Rückmeldung habe ich mir aber vorgenommen, zukünftig mehr darauf achten, dass Menschen, die anders auf meine Seite gefunden haben und keine spirituellen Hintergründe vermuten, besser abgeholt werden, damit sie sich nicht verletzt oder angegriffen fühlen. Ich habe die Einleitung in diesem Beitrag bereits angepasst und werde dies auch in allen anderen bestehenden Beiträgen tun.
Ich hoffe, dass Sie meinen Beitrag nun aus einer anderen Perspektive sehen können. Ich kann gut verstehen, wenn Sie nicht an spirituelle Ursachen von Erkrankungen glauben – wie Sie selbst schreiben, kann jeder glauben was er will. Mir ist aber wichtig dass Sie wissen, dass ich Sie eben nicht verurteile oder über Sie lustig mache. Ich kann mir nicht ansatzweise vorstellen, wie es sich anfühlt, von Epilepsie betroffen zu sein. Doch genau das Leid, von dem mir meine Leser*innen und Kund*innen berichten und das, welches ich selbst erfahren habe ist der Grund, warum ich dieser Arbeit nachgehe und die spirituelle Selbstheilung lehre – damit dieses Leid reduziert wird.
Ich wünsche Ihnen aus tiefstem Herzen nur das Beste für Ihre Gesundheit.
Mit lieben Grüßen
Sandra Probian