Die spirituelle Bedeutung einer Histaminintoleranz kann sich dort zeigen, wo Reize sich häufen, Belastungen sich ansammeln und irgendwann mehr da
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Dieser Beitrag ist für Menschen geschrieben, die hinter ihren Schmerzen einen seelischen Hintergrund vermuten. Wenn Du also spürst, dass Deine Schmerzen eine Botschaft für Dich bereithalten, bist Du hier genau richtig. Dieser Beitrag lädt Dich ein, ihren tieferen Sinn zu erforschen und auf Deine spirituelle Selbstheilungsreise zu finden.
Spüre während des Lesens in Dich hinein und nimm Dir mit, was für Dich stimmig ist. So einzigartig wie Du bist, so einzigartig sind auch die spirituellen Hintergründe Deiner Symptome. In meinen Beiträgen möchte ich Dir keine festen Fakten präsentieren, sondern Dich inspirieren und neue Perspektiven eröffnen. Besonders am Herzen liegt mir, Dir zu zeigen, wie Du nach innen lauschen und die Antworten entdecken kannst, die nur in Dir selbst zu finden sind. Deshalb schenke ich Dir als Ergänzung zu diesem Beitrag meinen E-Mail-Kurs, in dem es darum geht, ganz persönliche Botschaften Deines Symptoms zu erforschen (hier kannst Du Dich kostenlos anmelden). Möge Dir diese Kombination aus Inspiration und Innenschau wertvolle Erkenntnisse und neue Wege eröffnen ♡
Sowohl die Art des Schmerzes als auch der Ort, an dem er sich zeigt, können Dir weitere Spuren für Deine persönliche Deutung eröffnen. In diesem Beitrag schreibe ich über Schmerzen im Allgemeinen und über die verschiedenen Schmerzarten. Um die seelische Bedeutung für Deine Schmerzen zu finden empfehle ich Dir außerdem, hier nach einem Beitrag über die Körperregion zu suchen, an der sich Dein Schmerz äußert und mithilfe meines E-Mail-Kurses seine ganz persönliche Botschaft an Dich zu entschlüsseln.
Und nun lass uns eintauchen – in die vielschichtige, symbolreiche Welt des Schmerzes und seiner spirituellen Hintergründe.
Wichtiger Hinweis: Die hier beschriebenen Inhalte dienen der spirituellen Selbstreflexion und sind als Ergänzung zur medizinischen Versorgung bestimmt. Sie stellen keine medizinische, psychologische oder therapeutische Diagnose, Beratung oder Heilbehandlung dar. Bitte lasse gesundheitliche Beschwerden stets medizinisch abklären und ggf. behandeln – denn die körperliche Ebene ist genauso wichtig wie die seelische. Hier findest Du meinen vollständigen Disclaimer.
„Geht auf die Nerven“
„Die Nerven liegen blank“
„reizbar“
Trauer, Traurigkeit, Angst, Einsamkeit, Eifersucht, Schuld, Scham … Gefühle können sehr schmerzhaft sein. Oft können wir sie sogar buchstäblich körperlich spüren – als würden sie schwer im Magen liegen, einen Kloß im Hals bilden oder sich wie Blei auf unsere Glieder legen.
Manchmal fühlt es sich an, als würden körperliche Schmerzen genau diese Sprache weitertragen. Dann scheint der Körper auszudrücken, was innerlich schon lange weh tut, aber bisher keinen Platz gefunden hat. Der Schmerz kann so zu einer inneren Spur werden: zu Trauer, die keinen Raum hatte, zu Angst, die festgehalten wurde, oder zu einer Verletzung, die noch immer schmerzt.
Viele von uns haben gelernt, unangenehme Gefühle herunterzuschlucken, zu verdrängen und möglichst schnell wieder zu funktionieren. Doch vielleicht liegt hinter einem körperlichen Schmerz auch eine seelische Wunde, die noch Aufmerksamkeit braucht. Was tut in Deinem Leben weh? Welches Gefühl trägst Du schon lange mit Dir? Und was könnte sich verändern, wenn Du beginnst, diesen Schmerz nicht nur körperlich, sondern auch innerlich zu versorgen?
Während sich manche Gefühle schwer, drückend oder stechend anfühlen, bringen Gefühle wie Wut, Zorn und Ärger oft eine ganz eigene Hitze mit sich – wie ein Feuer, das sich in unserem Inneren entzündet. Wir spüren, wie es in uns brodelt, wie Ärger aufsteigt und etwas in uns endlich nach außen drängen möchte.
Viele von uns haben jedoch gelernt, dieses Feuer kleinzuhalten. Wir bleiben ruhig, obwohl in uns längst alles kocht, oder halten uns zurück, obwohl ein klares Nein nötig wäre. Wenn wir unsere Wut immer wieder herunterschlucken, kann es sich irgendwann so anfühlen, als würde sie sich im Bauch oder in anderen Körperregionen sammeln. Als fände die Hitze keinen Weg nach außen und würde sich stattdessen im eigenen Körper „entzünden“.
Wut gilt oft als gefährlich oder zerstörerisch. Dabei trägt sie auch die Kraft in sich, Grenzen zu setzen, uns zu schützen und für das einzustehen, was uns wichtig ist. Wo hältst Du Dein Feuer zurück? Was bringt Dich innerlich zum Kochen? Und welche Kraft braucht vielleicht einen klaren, gesunden Ausdruck?
Wenn Wut nicht länger gegen Dich selbst gerichtet ist, kann sie zu Entschlossenheit werden. Zu klaren Worten. Zu einer Grenze, die Du endlich aussprichst. Oder zu dem Mut, etwas zu verändern, das schon lange nicht mehr stimmig ist.
Schmerz kann wie ein Warnsignal wirken. Er zieht unsere Aufmerksamkeit an eine verletzte, gereizte oder überlastete Stelle und bringt uns oft ganz von selbst dazu, langsamer zu werden, uns zu schonen oder eine Bewegung zu vermeiden. Vielleicht kennst Du dieses deutliche Gefühl: So geht es nicht weiter. Ich brauche Ruhe. Ich brauche Schutz. Ich brauche Zeit.
Vielleicht hast Du lange weitergemacht, obwohl Deine Kräfte längst schwanden. Du hast Dich zusammengerissen, noch etwas getragen, noch eine Grenze verschoben. Irgendwann wird aus dem leisen Ziehen ein deutliches Stoppsignal. Der Schmerz steht dann dort, wo Du selbst zu lange über Dich hinweggegangen bist – wie ein Nein, das sich nicht länger überhören lässt.
Vielleicht geht es um mehr Erholung, um Entlastung, um eine Grenze, die Du ernster nehmen möchtest, oder um einen Bereich Deines Lebens, in dem Du schon lange über Deine Kräfte gehst. So kann der Schmerz zu einem Wegweiser werden, der Dich zurück zu mehr Fürsorge, Regeneration und einem achtsameren Umgang mit Deinen eigenen Kräften führt.
Manche Menschen tragen eine große Härte gegen sich selbst in sich. Fehler werden immer wieder hervorgeholt, alte Entscheidungen innerlich neu verurteilt und Schuld liegt wie ein schweres Gewicht auf der Seele. Vielleicht gibt es tief in Dir die Vorstellung, etwas wiedergutmachen zu müssen, leiden zu müssen oder Dir Erleichterung nicht erlauben zu dürfen.
Körperlicher Schmerz kann sich dann manchmal mit genau diesem inneren Erleben verbinden und wie ein Kampf gegen sich selbst wirken. Während ein Teil von Dir sich nach Trost, Vergebung und Entlastung sehnt, hält ein anderer an Vorwürfen fest und sagt: Du hättest es besser wissen müssen. Du darfst noch nicht loslassen. Du musst dafür bezahlen.
Solche Stimmen entstehen oft nicht aus dem Nichts. Vielleicht hast Du früh gelernt, Verantwortung für Dinge zu übernehmen, die gar nicht allein in Deiner Hand lagen. Vielleicht wurden Fehler hart bewertet, Schuld schnell verteilt oder Vergebung nur schwer gewährt. Dann kann sich tief einprägen, dass Du mit Dir streng sein musst, um ein guter Mensch zu sein.
Umso wichtiger ist es, nicht nur gegen die Schuld anzukämpfen, sondern ihre Geschichte zu verstehen. Wofür verurteilst Du Dich noch immer? Welche Verantwortung trägst Du, obwohl sie vielleicht nie ganz zu Dir gehört hat? Und was hättest Du damals gebraucht, um nicht allein mit diesem Gefühl zu bleiben?
Wenn Du beginnst, diesen alten Schmerz mit mehr Mitgefühl zu betrachten, kann die innere Strenge langsam weicher werden. Sich selbst zu vergeben heißt nicht, Vergangenes kleinzureden. Es heißt, Dich nicht länger jeden Tag dafür zu bestrafen und anzuerkennen, dass auch Du Trost, Nachsicht und einen neuen Anfang verdienst.
Wundschmerz kann an Verletzungen erinnern, die nicht nur auf der Haut entstanden sind. Auch Worte, Zurückweisungen, Verluste oder Erfahrungen, mit denen wir nicht gerechnet haben, können sich anfühlen, als hätte etwas in uns einen wunden Punkt hinterlassen.
Manche dieser Wunden reichen weit zurück. Vielleicht sind sie in einer Zeit entstanden, in der Du noch sehr verletzlich warst, kaum verstehen konntest, was geschah, und niemand da war, der Deinen Schmerz wirklich aufgefangen hat. Andere Erfahrungen treffen uns erst später im Leben so tief, dass etwas in uns lange wund bleibt – empfindlich, berührbar und immer wieder schmerzhaft, sobald eine ähnliche Situation daran rührt.
Kennst Du das Gefühl, dass eine frühere Erfahrung innerlich noch immer wund ist? Welche Situationen rühren heute daran? Und was hätte Dir damals geholfen, Dich sicherer und weniger allein zu fühlen?
Heilung kann dort beginnen, wo Du Dich dieser alten Wunde zuwendest, statt ihren Schmerz auszuhalten. Du kannst ihren Ursprung erforschen, den Gefühlen von damals Raum geben und Dir heute das schenken, was Dir in diesem Moment gefehlt hat: Vielleicht Schutz, Trost, Verständnis oder jemanden, der an Deiner Seite bleibt. So bekommt der verletzte Teil in Dir endlich die Zuwendung, die ihm damals gefehlt hat.
Dass wir in unserer Vergangenheit Erfahrungen gemacht haben, die uns verletzt haben, gehört zum Leben. Vieles davon können wir heute selbst gut verarbeiten und mit einem neuen Blick betrachten. Bitte bleibe mit tiefen oder traumatischen Erfahrungen jedoch nicht allein. Therapeutische Begleitung kann Dir einen sicheren Raum geben, in dem Du Dich den Erinnerungen und Gefühlen Schritt für Schritt zuwenden kannst. So kann die Vergangenheit nach und nach etwas von ihrer Macht über das Heute verlieren. Die Wunde gehört weiterhin zu Deiner Geschichte – doch sie muss nicht für immer offen und schmerzhaft bleiben.
Wenn die Nerven blank liegen, reicht manchmal schon die kleinste Berührung. Ein Hauch auf der Haut, eine Bewegung, ein unbedachtes Wort oder ein abweisender Blick – und der Schmerz fährt unmittelbar hindurch. Was andere kaum wahrnehmen, brennt lange nach oder trifft genau die Stelle, die ohnehin schon wund ist. Nichts scheint mehr dazwischenzuliegen, das den Reiz auffängt oder abfedert.
Manche Stellen werden so empfindlich, weil sie schon zu oft getroffen wurden. Weil Grenzen übergangen, Worte zu scharf oder Nähe zu viel war. Was damals keinen Schutz gefunden hat, zuckt heute vielleicht schon beim leisesten Anstoß zusammen, weil wir an diesem Punkt ganz besonders reizbar sind.
Wie ein gereizter Nerv können sich auch innere Reizungen beruhigen, wenn wir ihnen Ruhe, Schutz und Zeit geben. Vielleicht brauchst Du mehr Abstand zu dem, was Dich immer wieder trifft, klarere Grenzen oder einen liebevolleren Umgang mit Dir selbst. Wenn auch die angestauten Gefühle einen Ausdruck finden, verliert der wunde Punkt langsam an Empfindlichkeit. So kann nach und nach eine schützende Hülle wachsen – kein harter Panzer, sondern ein warmes, dickeres Fell, das Dich schützt, ohne Deine Feinfühligkeit zu nehmen.
Bei einer somatoformen Schmerzstörung bestehen anhaltende, reale Schmerzen, die sich durch körperliche Befunde nicht ausreichend erklären lassen und mit seelischen Belastungen verbunden sein können. Der Schmerz ist dabei keineswegs nur eingebildet – er wird genauso wirklich erlebt wie ein Schmerz, für den eine eindeutige körperliche Ursache gefunden wurde.
Doch gerade weil der Schmerz so deutlich zu spüren ist, scheint es kaum vorstellbar, dass Untersuchungen keine passende Erklärung liefern. Irgendwo muss es doch einen Grund geben. Vielleicht folgt ein Termin auf den nächsten, Hoffnung wechselt sich mit Enttäuschung ab und mit jeder offenen Frage wächst die Unsicherheit. Was, wenn etwas übersehen wurde? Was, wenn der Schmerz bleibt? Die fehlende Erklärung kann sich fast ebenso bedrohlich anfühlen wie der Schmerz selbst und das Gefühl hinterlassen, dem eigenen Körper hilflos ausgeliefert zu sein.
Umso verletzender ist es, wenn Ärzt*innen oder Menschen aus dem eigenen Umfeld zweifeln, den Schmerz herunterspielen oder ihn als eingebildet abtun. Irgendwann beginnt vielleicht sogar das eigene Vertrauen zu bröckeln: Bin ich wirklich zu empfindlich? Übertreibe ich? Bilde ich mir das alles nur ein?
Vielleicht liegt genau hier ein besonders offener Nerv: in der Erfahrung, nicht ernst genommen, nicht verstanden oder als Simulant abgestempelt zu werden. Dann schmerzt nicht nur der Körper, sondern auch jedes zweifelnde Wort, jeder abweisende Blick und jeder Moment, in dem Du Dein Erleben erneut rechtfertigen musst.
Du darfst Deinem Schmerz glauben, auch wenn noch nicht alle Antworten gefunden sind. Du darfst weiter nach einer passenden medizinischen Begleitung suchen und zugleich erforschen, was Dich innerlich belastet. Eine Behandlung, die Körper und Seele gemeinsam betrachtet, kann Dir dabei helfen, wieder mehr Orientierung und Einfluss zu gewinnen. Wo seelische Verletzungen, Ängste oder Konflikte mitschwingen, kann psychotherapeutische Begleitung einen sicheren Raum schaffen, in dem Du ihnen Schritt für Schritt begegnen kannst.
So muss die Suche nach der Ursache nicht länger nur aus Hilflosigkeit bestehen. Jeder Zusammenhang, den Du erkennst, jede Erfahrung, in der Du ernst genommen wirst, und jeder Schritt, mit dem Du für Deine Bedürfnisse einstehst, kann Dir etwas von dem Vertrauen zurückgeben, das auf diesem Weg verloren gegangen ist.
Ein Körperteil ist nicht mehr da – und doch kann er sich weiterhin vollkommen real bemerkbar machen. Er brennt, zieht oder schmerzt, als wäre er noch immer ein Teil des Körpers. Etwas ist gegangen und zugleich auf schwer fassbare Weise noch da.
Mit einem Körperteil kann weit mehr verloren gehen als Gewebe und Bewegung. Vielleicht fehlen plötzlich vertraute Fähigkeiten, Freiheit, Selbstständigkeit oder ein Stück des Lebens, wie Du es bisher kanntest. Auch das eigene Körpergefühl und die Vorstellung von der Zukunft können ins Wanken geraten. Der Phantomschmerz kann sich dann mit all dem verbinden, was noch keinen Platz in der Trauer gefunden hat.
Gibt es neben dem körperlichen Verlust noch etwas, um das Du trauerst? Vielleicht um ein früheres Lebensgefühl, eine Rolle, einen Traum oder einen Teil von Dir, der seitdem unerreichbar scheint. Manchmal berührt dieses eigenartige Gefühl – etwas fehlt und ist doch noch spürbar – auch andere Verluste, die wir innerlich weiterhin mit uns tragen.
Trauer darf Worte, Tränen und einen Ausdruck finden. Du kannst würdigen, was verloren gegangen ist, und zugleich wieder Kontakt zu dem aufnehmen, was weiterhin in Dir lebt: Deine Kraft, Deine Fähigkeiten, Deine Verbundenheit und alles, was Dich auch heute noch ausmacht. Ein persönliches Ritual, ein Gespräch oder therapeutische Begleitung können dabei helfen, dem Verlust einen neuen Platz in Deinem Leben zu geben. So bleibt das Verlorene Teil Deiner Geschichte, während um diese Lücke herum langsam wieder neues Leben wachsen kann.
Wachsen bedeutet, dass etwas Vertrautes zurückbleibt. Der Körper wird größer, das Kind selbstständiger, und mit jedem neuen Schritt verändert sich auch die Nähe zu den Eltern. Stolz und Freude können dabei dicht neben Abschied, Unsicherheit und Traurigkeit liegen. Manches passt plötzlich nicht mehr – die alten Rollen, vertraute Gewohnheiten oder das Gefühl, einfach klein und behütet sein zu dürfen.
Wachstumsschmerzen können an diese Zeit dazwischen erinnern: Der Körper ist schon unterwegs, während das Innere noch nachkommen, verstehen und seinen neuen Platz finden muss. Vielleicht möchte ein Teil mutig in die Welt hinaus, während ein anderer sich nach Schutz und Geborgenheit sehnt.
Kinder brauchen in solchen Phasen Erwachsene, die beides mit ihnen aushalten: die Freude am Größerwerden und den Schmerz über das, was sich verändert. Wenn Angst, Traurigkeit, Wut oder Unsicherheit Raum bekommen, muss ein Kind sie nicht wegdrücken, um weiterzuwachsen. Es darf sich ausprobieren, träumen, seine Talente entdecken und immer mehr zu dem Menschen werden, der bereits in ihm angelegt ist.
So kann Wachstum sich nicht nur im Körper vollziehen, sondern auch innerlich getragen werden – mit genügend Halt, Freiheit und dem Gefühl: Ich darf mich verändern, ohne dabei die Verbindung zu verlieren.
Manche Schmerzen scheinen genau zu wissen, wann sie auftauchen sollen: bei einer bestimmten Bewegung, an einem bestimmten Ort oder immer dann, wenn wir etwas Bestimmtes tun möchten. Es ist, als würde im entscheidenden Moment jemand auf die Bremse treten.
Vielleicht hält Dich diese Bremse von etwas ab, das sich schon länger nicht mehr richtig anfühlt. Innerlich ist das Nein längst da, während Du nach außen weitergehst, Verpflichtungen erfüllst oder versuchst, den Erwartungen anderer gerecht zu werden. Der Schmerz setzt dann eine Grenze, für die Du selbst vielleicht noch keine Worte gefunden hast. Er ermöglicht Dir eine Pause, einen Rückzug oder eine Absage, die Du Dir ohne ihn kaum erlaubt hättest.
Doch dieselbe Bremse kann auch anspringen, wenn Du etwas Schönes, Freies oder Lebendiges tun möchtest. Dann ist vielleicht nicht die Situation das Problem, sondern eine alte Regel, die Dich noch immer zurückhält: Das darfst Du nicht. Du hast es nicht verdient. Erst müssen alle anderen versorgt sein. Freude ist leichtsinnig. Vielleicht spricht darin eine Stimme aus Deiner Vergangenheit, obwohl Du heute längst selbst entscheiden darfst.
Tritt Dein Schmerz immer wieder in ähnlichen Situationen auf? Fühlt sich das, was Du gerade tust, wirklich falsch an – oder hält Dich eine alte Überzeugung davon ab, etwas zu genießen, Dich frei zu entfalten oder Deinen eigenen Weg zu gehen?
Vielleicht führt Dich die Beschäftigung mit Deinem Schmerz wieder auf Deinen Herzensweg. Manchmal ist da ein echtes Nein, das endlich gehört und zu einer klaren Grenze werden möchte. Manchmal spricht eine alte Überzeugung, die Dir noch immer sagt, was Du darfst, verdienst oder anderen zumuten kannst. Beides kann sich zunächst ähnlich anfühlen – und doch in ganz unterschiedliche Richtungen führen. So kann nach und nach deutlicher werden, welche Wege nicht mehr zu Dir passen und wo Du Dir selbst ein ehrliches Ja erlauben möchtest.
Auch die Stelle, an der der Schmerz sitzt, kann Dir eine weitere Spur eröffnen. Was ermöglicht Dir dieser Körperteil, wofür brauchst Du ihn – und was wird durch den Schmerz gerade schwerer? In meinen Beiträgen zu den einzelnen Körperteilen kannst Du diesen Zusammenhängen weiter nachspüren.
Vielleicht hast Du Dich in einigen der beschriebenen Bilder und Gedanken wiedergefunden. Vielleicht haben sie neue Fragen aufgeworfen oder Dir eine neue Sicht auf die spirituelle Bedeutung Deines Schmerzes eröffnet.
Und gleichzeitig haben wir damit wahrscheinlich nur an der Oberfläche gekratzt. Denn so individuell wie Du bist, so individuell sind auch die Hintergründe Deiner Symptome. Wenn wir beginnen, nach innen zu lauschen, unseren Symptomen zuzuhören und die ganz persönlichen Zusammenhänge zu erkennen, zeigt sich oft noch so viel mehr.
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