Schambehaftet: Der weibliche Intimbereich und seine spirituelle Bedeutung

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Schambehaftet: Der weibliche Intimbereich und seine spirituelle Bedeutung

Du leidest an Scheidenpilz, Genitalherpes, Schmerzen beim Sex oder anderen Intimbeschwerden und möchtest herausfinden, was Dir Dein Körper damit sagen will? Dieser Beitrag ist für Menschen geschrieben, die hinter ihren Beschwerden einen spirituellen Hintergrund vermuten. Meine Worte sollen Dir helfen, die Sprache Deines Körpers zu übersetzen und auf Deine spirituelle Selbstheilungsreise zu finden. Bitte betrachte meine Aussagen nicht als Fakten, sondern als Inspiration für mögliche Zusammenhänge. Jedes Symptom ist einzigartig und vermutlich wirst Du Dich in einigen Punkten wiederfinden, ich möchte Dir aber keine Konflikte einreden, die Du nicht hast. Bitte behalte auch im Hinterkopf, dass ich stets von unbewussten Prozessen schreibe – ich möchte damit also keinesfalls suggerieren, dass Du schuld daran wärst oder Dir Deine Beschwerden ausgesucht hättest. Vielmehr geht es mir darum Dich zu ermächtigen, seelische Ursachen zu erkennen, um diese überwinden zu können.

Beim Schreiben dieses Beitrags stand ich vor ungeahnten Herausforderungen: Wie nenne ich den Beitrag – gibt es eigentlich einen eigenen Begriff für den „weiblichen Intimbereich“? Und wie nenne ich die „Schamlippen“, ohne sie als beschämend zu betiteln? Das Synonym-Woxikon hatte ungewohnt wenig Antworten für mich.

Tatsächlich gibt es mehr beschämende oder vulgäre Ausdrücke für die weiblichen Genitalien, als neutrale oder gar liebevolle. Höchste Zeit, dieses Bild hinter uns zu lassen und den weiblichen Intimbereich in ein ganz neues, glänzendes Licht zu rücken! Bist Du bereit dazu? Es wird spannend und intim…

Inhalte

Der weibliche Intimbereich und seine spirituelle Bedeutung

Geschlechtsorgane spirituelle Bedeutung

Unsere Geschlechtsorgane verbildlichen die auf dieser Erde geltende Polarität: Die Vagina steht für die Weiblichkeit und ist somit das Gegenstück zum Penis, der die Männlichkeit repräsentiert.
Im sexuellen Akt vereinen wir die hingebungsvolle, empfangende und weiche Energie des Weiblichen mit der aktiven, gebenden und harten männlichen Energie und überwinden auf diese Weise die Polarität. Dabei erleben wir ein extatisches Gefühl der Einheit, in der sich unsere Seele zuhause fühlt.
In Einheit kann eine neue Seele auf die Erde finden. Unsere Geschlechtsorgane sind also nicht nur Orte der Lust, Einheit und Liebe, sondern auch Orte der Schöpfung, Quellen für neues Leben und dienen daher auch dem Überleben der Menschheit.

Weibliche Genitalien spirituelle Bedeutung

In diesem Beitrag konzentrieren wir uns auf die Vulva und Vagina. Auch die Gebärmutter zählt zu den weiblichen Geschlechtsorganen, ihr werde ich jedoch einen separaten Beitrag widmen (für den Du hier abstimmen kannst). Nur soviel sei gesagt: Die Gebärmutter ist der Tempel der Weiblichkeit und Fruchtbarkeit. Die Vagina (auch „Scheide“) bildet den Tempelvorhof und verbindet den Tempel mit der Außenwelt.
Unsere Vulvalippen können wir als doppelte Pforte oder Vorhang verstehen, die entweder Einlass zu unserem Tempel gewähren, oder ihn fest verschließen können.
Die Klitoris (oder auch „Kitzler“) ist der sensibelste Punkt im weiblichen Intimbereich – der Ort der Lust und der Erotik. Durch einfühlsame Stimulation kann die Hitze entfacht, die Pforte zum Tempel geöffnet und auf die Vereinigung von Weiblichkeit und Männlichkeit vorbereitet werden.
Unsere äußeren Vulvalippen und der Venushügel sind natürlicherweise von Intimbehaarung bedeckt und verhüllen und schützen den Eingang unseres Tempels sowohl vor Blicken als auch vor äußeren Einwirkungen.
Vulvalippen, Klitoris und Venushügel sind der Teil der weiblichen Geschlechtsorgane, den wir von außen sehen können und nennen sich in ihrer Gesamtheit „Vulva“.

Scheidentrockenheit - wenig belebt

Die Vagina ist mit einer Schleimhaut ausgekleidet. Normalerweise bildet der Schleim eine Schutz- und Gleitschicht, sodass keine Krankheitserreger eindringen können und Reizungen vermieden werden. Bei Scheidentrockenheit wird nicht genug Feuchtigkeit gebildet, um eine gesunde Schleimhaut aufrecht zu erhalten, sodass die Schleimhaut sogar dünner werden kann. Wir erkennen daran, wie wenig Energie wir in unsere Weiblichkeit, Sinnlichkeit, Lust und Sexualität lenken. Um diesen Bereich „wiederzubeleben“, können wir jedoch nicht gleich mit vaginaler Penetration beginnen. Vielmehr geht es darum, Genuss, Hingabe, Lebenslust und Sinnlichkeit in allen Lebenslagen zu entwickeln.

Scheidentrockenheit kann der Grund für viele verschiedene Symptome und Probleme sein: Reizungen, Juckreiz und Brennen, Risse in der Schleimhaut, die zu Blutungen führen können, Entzündungen und Infektionen sowie Schmerzen (u. a. beim Geschlechtsverkehr). Wir werden die unterschiedlichen Beschwerden im Folgenden einzeln beleuchten.

Brennen, Juckreiz, Schmerzen und Vulvodynie

Brennen, Jucken und Stechen im Intimbereich zeigen, wie sehr es in diesem Lebensbereich „brennt“, wie sehr es uns „unter den Fingernägeln juckt“. Wir halten unsere Hitze und Leidenschaft in unserem Schoß gefangen. Anstatt die Energie freizulassen und auszuleben lassen wir zu, dass sie sich gegen uns selbst richtet. Mehr über Juckreiz und Brennen kannst Du auch in meinem Beitrag über die Haut lesen.

Schmerzen im Bereich der Vulva oder Vagina drücken tiefen emotionalen Schmerz im Bereich unserer weiblichen Energie und Sexualität aus. Möglicherweise haben wir seelische Verletzungen erfahren und die entstandenen Gefühle in unserem Intimbereich gespeichert. So können Angst, Trauer, Schuld, Scham, Wut etc. durch körperliche Schmerzen immer wieder auf sich aufmerksam machen. Hier findest Du einen ausführlichen Beitrag über Schmerzen.

Auch, ob die Beschwerden an der Vulva, also im sichtbaren Bereich unserer Genitalien auftreten, oder im „dunklen“ Bereich der Vagina, ist vielsagend. Die Vulva symbolisiert den „sichtbaren“ Teil der Weiblichkeit und Sexualität, den wir z. B. mithilfe von Worten, Verhalten und Style kommunizieren können. Die Scheide hingegen zeigt Symptome, wenn es um tiefgehende und unbewusste Themen oder unterdrückte Leidenschaften geht, die auf sich aufmerksam machen, um identifiziert und im intimen Rahmen ausgelebt zu werden.

Ausfluss / Weißfluss / Scheidenkatarrh / Fluor albus

Der vaginale Ausfluss (auch „Weißfluss“) hält die Vagina sauber und feucht und sorgt auf diese Weise für eine gesunde Vaginalflora. Veränderungen in Konsistenz und Menge sind (z. B. durch den Zyklus) ganz normal. Wenn jedoch ungewöhnlich viel Ausfluss auftritt und dieser möglicherweise unangenehm riecht, dann dürfen wir genauer hinsehen:

Auffälliger Ausfluss - Ekel

In vielen Fällen entsteht vermehrter, riechender Weißfluss durch übertriebene Intimhygiene in Form von Reinigungsmitteln und Sprays. Die Vulva benötigt in der Regel weder Seife noch spezielle Reinigungs- oder Pflegemittel – im Gegenteil, diese bringen oft das natürliche und gesunde Milieu aus dem Gleichgewicht. Wenn wir das Bedürfnis haben, gesunden Geruch und Flüssigkeit restlos zu entfernen, dann stellt sich die Frage: Warum empfinden wir unseren Intimbereich, unsere Weiblichkeit, den Ort der Lust und Sinnlichkeit als eklig?

Riechender Ausfluss - Schutz

Intensiv unangenehm riechender Ausfluss kann auch der unbewusste Versuch sein, sich für einen Sexualpartner unattraktiv zu machen und sich auf diese Weise vor dem Sex zu schützen – beispielsweise, wenn wir nicht „nein“ sagen können/wollen oder weil uns selbst nicht bewusst ist, dass wir keinen Sex wollen.

Vermehrter Ausfluss - Reinigung

Auch kann vermehrter Ausfluss einen Reinigungsprozess darstellen, wenn wir uns z. B. nach sexuellen Praktiken „schmutzig“ fühlen. Hier hilft es uns, uns mit unseren Gelüsten zu versöhnen und die Sexualität als wichtigen Teil unserer Selbst anzunehmen.
Der Reinigungsprozess kann sich auch zeigen, wenn wir uns beispielsweise durch einen sexuellen Übergriff (egal, ob körperlich oder sprachlich) sexuell „beschmutzt“ fühlen. Es ist wichtig, über einen solchen Vorfall zu sprechen und ihn ggf. mithilfe professioneller Unterstützung zu verarbeiten, um die Wunde zu heilen.

Blutiger Ausfluss - Verlust von Lebensenergie

Blut symbolisiert unsere Lebensenergie. Blut zu verlieren bedeutet also, auch wertvolle Lebensenergie zu verschwenden. Um die Hintergründe zu verstehen gilt es, den Grund der Blutung unter die Lupe zu nehmen: 

Rötlicher oder brauner Ausfluss entsteht meist entweder durch eine Blutbeimischung, z. B. bei einer Entzündung oder Infektion oder bei einer Veränderung im Gewebe der Gebärmutter – diese werde ich in meinem Beitrag über die Gebärmutter  thematisieren (stimme hier für das Thema ab). 

Entzündung im Intimbereich - hitziger Konflikt

Eine Entzündung ist Schauplatz eines hitzigen, wutgeladenen Konflikts, welcher unterdrückt wird. Die Wut ist ein wichtiger Teil unseres inneren Feuers, unserer Leidenschaft. Wenn wir ihr keinen Ausdruck verleihen, schwelt sie in uns und „verbrennt“ uns innerlich.
Eine Entzündung im Intimbereich wird oft durch eine Auseinandersetzung mit schädlichen Eindringlingen (Infektion) oder durch einen Östrogenmangel ausgelöst. Die Schleimhaut ist also nicht intakt, weil wir der weiblichen, sexuellen und lustvollen Energie jegliche Aufmerksamkeit entziehen. Bei einer Vaginitis (Entzündung der Vagina) gilt es, verborgene, verdrängte Anteile, Wünsche und Gelüste zu erkennen und zu leben, vergessene Erfahrungen aufzuarbeiten. Bei einer Vulvitis (Entzündung der Vulva) hingegen besteht unsere Aufgabe darin, Wut, Lust und Leidenschaft zu kommunizieren und sichtbar zu machen.

Scheidenpilz seelische Ursache - ungebetener Gast

Ein Pilz kann sich nur dann ansiedeln, wenn das Milieu in der entsprechenden Körperregion und die körpereigene Abwehr dies zulassen. Ein Scheidenpilz lässt also darauf schließen, dass das intime Klima nicht in Harmonie ist. Wir lenken zu wenig Energie in den Lebensbereich Weiblichkeit und Sexualität und konnten unseren Intimbereich deshalb nicht gut genug vor schädlichen Eindringlingen schützen.
Es ist höchste Zeit, unsere intime(n) Beziehung(en) eingehend zu prüfen, unsere sexuellen Grenzen neu abzustecken und Achtsamkeit in diesem Bereich zu etablieren, sodass wir nur solche Besucher empfangen, die uns wirklich guttun.
Indem wir Genuss, Lust und Sinnlichkeit in unserem Leben fokussieren und harmonische Intimität leben, können wir unseren Intimbereich mit neuer Energie beleben, das Mikrobiom ins Gleichgewicht bringen und so einen stabilen Schutz aufbauen.

Genitalherpes (Herpes Genitalis) spirituelle Bedeutung

Ein Herpes drückt das aus, was uns normalerweise nicht über die Lippen kommt – in diesem Fall über die Vulvalippen. Die Entzündung zeigt, dass hitzige Gefühle beteiligt sind, die sich nun im wahrsten Sinne des Wortes „entzündet“ haben. So, wie die Bläschen platzen, so möchten auch wir mal platzen und alles ans Licht kommen lassen, was wir schon so lange für uns behalten. Doch wir haben Angst, dass andere Menschen darauf genauso reagieren, wie auf den Herpes und angeekelt Abstand gewinnen.
Vielleicht geht es um „schmutzige“ sexuelle Fantasien, verdrängte Lust, der wir endlich Raum geben dürfen. Oft tritt Genitalherpes nach einem Seitensprung auf, weil wir uns „unsauber“ fühlen und unser Geheimnis nicht mehr für uns behalten können.

Geschlechtskrankheiten

Geschlechtskrankheiten und sexuell übertragbare Erkrankungen, die (auch) andere Körperregionen befallen und Personen mit Penis ebenso betreffen, werde ich in einem separaten Beitrag genauer beleuchten. Dazu gehören Feigwarzen (HPV), Chlamydien, Gonorrhoe (Tripper), Syphilis, Hepatitis B und Aids/HIV. Wenn Dich diese Themen interessieren, kannst Du hier für einen Beitrag darüber abstimmen.

Scheidenvorfall - Instabilität im sexuellen Bereich

Ein Scheidenvorfall zeugt von einer Bindegewebsschwäche, die auf fehlenden Halt und Stabilität im sexuellen Bereich hindeutet. Sowohl unsere sexuelle Bedürfnisse als auch weibliche Anteile drängen ans Licht, wollen endlich sichtbar werden. Indem wir diesen Lebensbereichen bewusst mehr Raum und Verbindlichkeit in unserem Alltag geben, können wir unserem Körper etwas Gutes tun.

Verkrampfung / Verspannung der Vagina / Vaginismus (Scheidenkrampf)

Verkrampft oder verspannt sich die Vagina beim Versuch, den Penis, einen Finger oder einen Gegenstand (z. B. ein Untersuchungsinstrument, Sexspielzeug, Tampon etc.) einzuführen, versucht sie sich vor der Penetration zu schützen. Auf diese Weise zeigt die Scheide deutlich, dass wir nicht bereit sind, uns männlicher Energie zu öffnen, sie aufzunehmen und uns mit ihr zu vereinen.
Unsere Aufgabe besteht nun darin, den Grund dafür zu finden, warum wir die Männlichkeit ablehnen. Sei es ein schmerzvolles Erlebnis mit einem Mann, sei es die Erfahrung, in unserer Weiblichkeit unterdrückt worden zu sein oder das Wissen, dass Mutter Erde als Sinnbild der Weiblichkeit tagtäglich verletzt und ausgebeutet wird – es ist wichtig zu erkennen, dass die Männlichkeit nicht per se „böse“ ist. Es gibt toxische Männlichkeit, aber genauso gibt es auch toxische Weiblichkeit. Indem wir ursächliche Erlebnisse aufarbeiten, können wir unsere Beziehung zur Männlichkeit heilen, unsere Angst vor ihr verlieren und uns der männlichen Energie bald öffnen.

Verkrampfung / Vaginismus - Angst vor Schwangerschaft

Wenn sich die Scheide besonders beim Sex verkrampft, kann auch panische Angst vor einer Schwangerschaft der Grund dafür sein. In diesem Fall dürfen wir hinterfragen, woher diese große Angst kommt und sie erlösen.

Verkrampfung / Vaginismus - unvollständig

Andersherum kann die Verkrampfung der Vagina auch dazu führen, dass die männliche Energie beim Sex „steckenbleibt“. Daran können wir die große Angst erkennen, wieder alleingelassen zu werden. Wir möchten uns in die Einheit flüchten, weil wir uns ohne ein Gegenteil nicht vollständig fühlen.
Wir dürfen uns daran erinnern, dass auch wir beide Pole vereinen, weibliche und männliche Energie in uns vereinen. Indem wir beide Energien erlauben und unser eigenes Gleichgewicht finden, kommen wir aus der Abhängigkeit heraus und werden zu einem „vollständigen“ Menschen.

Schmerzen beim Sex - schmerzhafte Vereinigung

Schmerzen der Frau beim Sex deuten darauf hin, dass die Vereinigung mit unserem Sexualpartner schmerzt. Vielleicht geht es uns zu schnell und wir sind nicht gut genug auf das Empfangen vorbereitet. Vielleicht haben wir aber auch einen groben, ungeschickten, vielleicht sogar egoistischen Partner, der uns mit seiner Art im wahrsten Sinne des Wortes „wehtut“. Vielleicht hat eine traumatische Erfahrung eine emotionale Verletzung in unserem Intimbereich hinterlassen, die durch die Penetration immer wieder getriggert wird.
Wichtig ist, dass wir diesen Schmerz nicht einfach über uns ergehen lassen, sondern ihm auf den Grund gehen und ihn auflösen, um das Liebesspiel (wieder) in das sinnliche und lustvolle Erleben zu verwandeln, das es sein sollte.

Blutung nach dem Sex - fühlt sich beschmutzt

Wenn wir nach dem Sex aus der Vagina bluten, so vermuten wir schnell eine Verletzung der Schleimhaut. Tatsächlich tritt eine solche Verletzung nur sehr selten auf. Meistens hängt die Blutung mit einem Östrogenmangel (Östrogen = das weibliche Hormon) zusammen, welcher uns zeigt, dass wir uns nicht als sinnliche, liebende Frau identifizieren, sondern unsere Jungfräulichkeit und Reinheit bewahren wollen. Unsere Lust und Leidenschaft empfinden wir als schmutzig. Das austretende Blut erinnert uns wieder und wieder daran, unsere Jungfräulichkeit verloren zu haben und soll die „Beschmutzung“ reinigen.
Es ist an der Zeit, diesen oft auch gesellschaftlich geprägten Glauben zu hinterfragen. Es liegt in unserer Verantwortung, den Sex als spirituelle Erfahrung kennenzulernen, ihn zu enttabuisieren und uns selbst als vollständige, liebende, lust- und wertvolle Frau anzuerkennen.

Wenn die Blutung durch eine Verletzung entstanden ist, so gilt es, die seelische Verletzung dahinter zu erkennen, aufzuarbeiten und die daraus entstandenen Schmerzen zu transformieren.

Eine ganz persönliche Botschaft

Ich hoffe sehr, dass Dir meine Worte bereits den einen oder anderen Hinweis auf die spirituelle Bedeutung Deiner Probleme im Intimbereich geben konnten.

Doch viel wichtiger, als über Deine Symptome zu lesen ist es, mit ihnen in direkten Dialog zu gehen und ihnen genau zuzuhören. Wie das geht, zeige ich Dir in meinem 0 € E-Mail-Kurs „Entschlüssle die Botschaft von Krankheit und Symptomen“:

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Bevor es mit meinen Tipps und Affirmationen weitergeht: Hast Du Lust, mehr über die seelische Bedeutung von Symptomen und spirituelle Selbstheilung zu lesen, exklusive Inhalte, Tipps und Übungen zu erhalten? Dann bist Du in meinem Newsletter genau richtig. Da ich Social-Media durch ihn komplett ersetzt habe, werden meine Leser*innen besonders liebevoll betreut. Du bist herzlich eingeladen, ein Teil davon zu sein.

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Nun habe ich noch einige Tipps für Dich. Sie sollen Dir helfen, die seelische und spirituelle Bedeutung Deiner Beschwerden im Intimbereich auf mentaler, emotionaler und energetischer Ebene zu überwinden:

Überwinde die spirituelle Bedeutung von Intimbeschwerden

26 Tipps

  1. Beginne Deine spirituelle Selbstheilungsreise z. B. mit dieser Meditation. Durch sie kommen oft (unbewusste) Dinge ans Licht, die auf Deiner Selbstheilungsreise eine große Rolle spielen. ᴿ
  2. Werde Dir Deiner individuellen inneren Konflikte bewusst. Ich lege Dir meinen E-Mail-Kurs „Entschlüssle die Botschaft von Krankheit und Symptomen“ ans Herz, der Dir hilft, die Sprache Deines Symptoms zu übersetzen. ᴿ⁺ᴱ
  3. Frage Dich aufrichtig, welche Vorteile Deine Intimprobleme mit sich bringen und ob Du wirklich bereit bist, diese aufzugeben. ᴿ⁺ᴱ
  4. Entwickle Dankbarkeit für Deine Intimbeschwerden. Denn jedes Symptom ist immer FÜR Dich da und gleicht eine vorhandene Schieflage aus. ᴿ
  5. Finde heraus, was Du mit Deinen Intimproblemen assoziierst, was sie in Dir auslösen und warum Du sie momentan benötigst. Meine Meditation „Begegne Deinem Symptom“ kann Dir dabei helfen. ᴿ⁺ᴱ
  6. Beginnen, die Begriffe „Intimbereich“ und „Vulvalippen“ zu verwenden und mit den Begriffen „Schambereich“ und „Schamlippen“ auch die Scham selbst aus Deinem Denken zu streichen.
  7. Beschäftige Dich mit der irdischen Polarität. Hier erfährst Du mehr über die männliche und weibliche Energie (externer Link). Werde Dir bewusst, dass wir beide Energien in uns vereinen und ausgleichen dürfen.
  8. Verbinde Dich mit Deiner weiblichen Energie und gleiche die beiden Pole in Deinem Alltag aus. Dafür empfehle ich Dir meinen Seelenkompass „Lebe Dich gesund“, wo Du lernst, intuitiv zu leben, Gefühle zu fühlen und zu verwandeln und aktiv/passiv, denken/sein auszugleichen. ᴿ⁺ᴷ
  9. Wenn Du einen Menstruationszyklus hast empfehle ich Dir, Dich damit zu beschäftigen und „zyklisch zu leben“. Hier kannst Du mehr darüber lesen (externer Link).
  10. Mutter Erde ist die Ur-Weiblichkeit. Verbinde Dich mit ihr, behandle sie achtsam und entwickle Dankbarkeit für ihre Gaben. Barfußlaufen, Gartenarbeit ohne Handschuhe, Tischgebete, Meditationen und Rituale können dabei helfen. ᴿ⁺ᴷ
  11. Entwickle eine hingebungs-, genuss- und lustvolle Lebensweise – auch im sexuellen Bereich. ᴿ⁺ᴷ
  12. Hinterfrage Deine Überzeugungen hinsichtlich der Sexualität. Hast Du Tabus, Stempel und Urteile im Kopf? Arbeite die Erlebnisse, die hinter diesen Überzeugungen stehen auf – z. B. mithilfe meiner Meditation „Erlöse Deinen Glaubenssatz“. ᴿ
  13. Erkenne verborgene und verdrängte Anteile und Gelüste.
  14. Lebe Deine Hitze, Leidenschaft und Deine lustvollen Fantasien aus und kommuniziere Deine intimen Wünsche und Bedürfnisse. ᴿ⁺ᴷ
  15. Erlaube Dir, Deine Weiblichkeit und Sinnlichkeit sowohl durch Worte als auch durch Kleidung und Makeup nach außen zu tragen. 
  16. Prüfe, ob auch Du das Image der unbefleckten Jungfrau anstrebst, hinterfrage und erlöse Dein Bestreben. Auch dabei kann Dir meine Meditation „Erlöse Deinen Glaubenssatz“ helfen. ᴿ
  17. Arbeite emotionale Verletzungen in den Bereichen Sexualität und Weiblichkeit auf. Mithilfe meiner Meditation “Erlöse Dein Symptom” kannst Du genau die innere Verletzung aus Deiner Vergangenheit aufarbeiten, die Deinem Symptom zugrunde liegt. ᴿ
  18. Arbeite seelische Verletzungen auf, die zu emotionalen Schmerzen führen. Fühle und transformiere dann den Schmerz, der sich bereits in Deinem Intimbereich manifestiert hat. In dieser Meditation leite ich Dich dabei an. ᴿ
  19. Überprüfe Deine intime(n) Beziehung(en) und schütze Dich vor ungebetenen Gästen. Sorge für ein harmonisches, sinnliches Liebesspiel.
  20. Beschäftige Dich mit Spiritualität und Deiner spirituellen Existenz, um aus dem Opfer- ins Schöpferbewusstsein zu wechseln. ᴿ⁺ᴷ
  21. Spüre Glaubenssätze auf, die zur Thematik passen, erlöse sie und festige neue Überzeugungen. ᴿ
  22. Erschaffe Dir eine Vision von einem Leben mit gesundem Intimbereich und visualisiere sie regelmäßig. Eine Meditation, die ich genau dafür erschaffen habe, findest Du hier.  ᴿ
  23. Reinige und stärke Deinen Energiekörper. Dafür kannst Du Deinen Atem und die kosmische Energie nutzen, wie in dieser Meditation. ᴿ⁺ᴷ
  24. Lösche Krankheitsinformationen aus dem Zellgedächtnis. Ich empfehle Dir dafür eine Kombination aus manueller Therapie, energetischen und mentalen Methoden (z. B. Massage, Osteopathie und meine Meditation „Programmiere Deine Zellen“).  ᴿ
  25. Unterstütze Deine Selbstheilungskräfte, indem Du Dich gesund ernährst, Deine Vitalstoffzufuhr optimierst und Deinen Körper gezielt bei der Entgiftung unterstützt. Auch meine Meditation „Aktiviere Deine Selbstheilungskräfte“ kannst Du dazu nutzen.
  26. Stärke und vitalisiere Deinen Schoßraum z. B. mit Beckenbodentraining.

Ich gebe zu, das sind ganz schön viele Anregungen. Doch keine Sorge – in meinem 0 € Leitfaden „Spirituelle Selbstheilung in 3 Schritten“ zeige ich Dir, wie Du vorgehen kannst und worauf es ankommt:

Unter den Fußnoten findest Du noch ein paar Affirmationen, die Dich bei der Umsetzung unterstützen sollen. Mach gern einen Screenshot davon, um sie immer griffbereit zu haben.

In tiefer Hoffnung, Du mögest an Deinen Intimproblemen wachsen und sie bald hinter Dir lassen können.

Mit lieben Grüßen
von Sandra
Disclaimer

Meine Inhalte enthalten allgemeine Informationen und Interpretationen zu spirituellen Hintergründen von Symptomen und Erkrankungen und zu spiritueller Selbstheilung. Die Informationen basieren auf meinen eigenen Überzeugungen, Interpretationen und Erfahrungen und nicht auf wissenschaftlichen Beweisen oder medizinischem Konsens. Mein Angebot und meine Empfehlungen richten sich an psychisch gesunde Erwachsene und zielen ausschließlich auf mögliche spirituelle Hintergründe von Symptomen und Krankheiten ab, nicht auf die Symptome und Krankheiten selbst. Meine Empfehlungen sind daher als spirituelle Ergänzung zur medizinischen Behandlung zu sehen. Ich bin weder Ärztin noch Heilpraktikerin und gebe keine medizinischen oder gesundheitlichen Heilversprechen ab. Bitte suche mit jedem Symptom und jeder Krankheit eine medizinische Fachperson auf. Weiterhin können meine Empfehlungen und Methoden keinen Erfolg garantieren. Jeder Mensch ist einzigartig und die Reaktionen und Ergebnisse können von Person zu Person variieren. Es gibt viele Faktoren, die den Erfolg beeinflussen können, und es ist nicht garantiert, dass Du die gleichen Ergebnisse wie ich oder andere Anwendende erzielen wirst.

Fußnoten

ᴱ In meinem E-Mail-Kurs erhältst Du Unterstützung in Form von Übungen und Tipps, ohne einen Cent dafür zu zahlen.

ᴿ Mein Reiseführer „Selbstheilung“ beinhaltet meine eigene spirituelle Selbstheilungstechnik: Zahlreiche Übungen, Meditationen und viele weitere Werkzeuge helfen Dir dabei, an Deinem Symptom zu wachsen.

ᴷ Die Übungen, Meditationen und weitere Tools in meinem Seelen-Kompass „Lebe Dich gesund“ habe ich entwickelt, um Dich dabei anzuleiten.

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Sandra Probian
Noch vor ein paar Jahren fühlte ich mich hilflos meiner chronischen Gastritis ausgeliefert. Heute weiß ich genau, warum „ausgerechnet ich“ solche Magenprobleme hatte. Ich habe gelernt, ihre Botschaft zu entschlüsseln und über sie hinauszuwachsen. Natürlich kann ich nicht mit Sicherheit sagen, dass meine spirituelle Heilung wirklich mit meiner körperlichen Heilung zusammenhing. Genauso wenig kann ich Dir die Heilung Deiner körperlichen Symptome versprechen. Doch ich möchte Dir mögliche Zusammenhänge zwischen Körper und Seele erklären und Dir helfen, die seelischen Konflikte zu lösen.

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