Social Media Detox für Immer: Tschüss Insta & Co.

Social Media Detox für immer

Social Media Detox für Immer: Tschüss Insta & Co.

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Du fühlst Dich mit Insta und Co. auch nicht wohl?


Bis vor Kurzem war ich davon überzeugt, dass man Social Media braucht, um erfolgreich in seiner Selbstständigkeit zu sein. In diesem Beiträg erfährst Du, wie ich vom Gegenteil überzeugt wurde warum ich mich nun endgültig dazu entschieden habe, meinen Social Media Detox nicht mehr zu beenden.

Social Media Detox - Leibeigene von Instagram

Mein letzter Social Media Post ist schon ganz schön lange her. Doch ich muss sagen, dass ich Instagram, Facebook und Co. nicht vermisse – im Gegenteil: Ich fühle mich SO VIEL BESSER!

Schlechtes Gewissen

Zu Anfang meines (eigentlich ungeplanten) Social Media Detox war das nicht so. Ich hatte ein unglaublich schlechtes Gewissen, denn: „Ich muss mich doch täglich bei meinen Followern melden! Und wenn ich nicht jeden Tag mehrere Stories und zumindest zwei Beiträge pro Woche poste, dann sinkt meine Sichtbarkeit – die zu erreichen war so viel Arbeit!“ Aber ich hatte keine Wahl, denn meine Tage waren einfach voll, für Social Media hatte ich keine Zeit mehr.

Das Gefühl von Freiheit

Nach einigen Wochen jedoch begann ich langsam, mich immer wohler zu fühlen. Ich musste mir nicht mehr ständig Content aus den Fingern saugen und produzieren, nicht mehr stundenlang scrollen, liken, Kommentare schreiben und die Reichweite überwachen.

Leibeigene von Instagram

Unter dem Selbstständigsein stell‘ ich mir vor, meine eigene Chefin zu sein. Ich möchte meine Arbeit so planen, wie er mir gefällt und nicht zu bestimmten Zeiten posten müssen. Ich möchte meinen Tag so richtig genießen können, ohne ständig am Handy sein zu müssen.  Ich möchte in meinem Urlaub Urlaub machen und habe keine Lust, trotzdem zu posten, nur um meine Reichweite zu erhalten. Ich möchte meine echten Kunden liebevoll betreuen anstatt Followern unter meinen Posts zu antworten, die eigentlich auch nur Reichweite erreichen wollen und an meiner Arbeit nicht wirklich interessiert sind.

Authentizität

Instagram, so wie man es nutzen muss um richtig Erfolg zu haben, fühlte sich für mich noch nie wirklich richtig an, es passt nicht zu mir! Ich möchte nicht morgens aufwachen und erstmal eine Story aufnehmen. Ich möchte mein Leben nicht für andere Leute dokumentieren und ich komme mir auch nicht authentisch dabei vor, Videos aufzunehmen. Ehrlich gesagt kommen mir die wenigsten dabei authentisch vor.

Kurz:

Ich möchte
keine Leibeigene
von Instagram
sein!

Social Media Detox und trotzdem erfolgreich?

Das Konzept von Social Media

Ursprünglich wollte ich wieder anfangen mit Social Media. Ich habe sogar einen Kurs in Onlinemarketing gemacht und geplant, diesmal auch bezahlte Werbeanzeigen zu schalten. Doch innerhalb des Kurses wurde mir bewusst, wie Instagram, Facebook und Co. eigentlich arbeiten und was deren Ziele sind:

Beim Erstellen von Werbeanzeigen kann ich auswählen, ob die Anzeige an möglichst viele Menschen gehen soll, oder lieber nur an diejenigen, die oft auf „kaufen“ klicken – die kosten natürlich mehr. Die Produkte, die Instagram verkauft, sind WIR. Wir, die eigentlich nur ein paar schöne Fotos teilen wollten. Durchdachte psychologische Tricks machen uns innerhalb von Wochen süchtig und lassen uns stundenlang durchs Newsfeed scrollen. All unsere Aktionen werden getrackt – wie lange wir ein Bild anschauen, welche Werbung wir uns anschauen und ob wir am Ende auch gekauft haben. All das, um uns noch süchtiger, noch abhängiger zu machen und uns schlussendlich an Unternehmer wie mich verkaufen zu können. Als Nebenwirkung fühlen wir uns auch noch immer schlechter, weil wir nicht so aussehen wie die gephotoshoppten Influencer und nicht auch auf einer sonnigen Insel wohnen. Mit denen möchte ich aber absolut nicht tauschen, denn auch sie haben sich an Social Media verkauft und Social Media gewährt weder Urlaub noch Freizeit noch Krankheitstage.

Verzweiflung

Nach dem Kurs wusste ich zwar, wie ich möglichst gewinnbringende Anzeigen schalte, war aber auch angeekelt und verzweifelt. Dieses Konzept stimmt nicht mit meinen Werten überein und ich wollte es eigentlich nicht mehr nutzen oder unterstützen.

Doch ich war fest davon überzeugt, dass man Social Media braucht, um erfolgreich zu sein – das hat mir gefühlt jeder Onlinemarketing-Experte eingetrichtert. Wie sollte ich ohne Instagram und Facebook Kunden gewinnen?

„Wie sollte ich ohne Instagram und Facebook Kunden gewinnen?“

Meine Rettung

Durch Zufall bin ich dann auf ein Podcastinterview von Sandra Holze mit Alexandra Polunin gestoßen: „Wie du ohne Social Media Kunden gewinnst“ – da war es um mich geschehen. Alexandra spricht mir in diesem Interview aus der Seele! Sie hat selbst aufgehört zu posten, hat erst ihren Instagram-Account und vor Kurzem auch ihren Facebook-Account gelöscht. Jetzt ist sie erfolgreicher als zuvor.

Die Podcast-Folge war noch nicht vorbei, da stand meine Entscheidung fest:

„Noch einen einzigen Post werde ich veröffentlichen und Instagram und Facebook dann nie wieder nutzen!“

Abschied

Nun, Du liest gerade meinen Social Media-Abschiedsbeitrag, ab jetzt detoxe ich für immer. Hier in meinem Blog werde ich natürlich weiterhin über die Themen schreiben, für die ich brenne. Wenn Du mir „folgen“ möchtest, dann kannst Du das sehr gern über meinem Newsletter tun. Die Zeit, die ich durch den Social-Media-Detox einspare, investiere ich in meine Newsletter-Leser*innen. Sie werden besonders liebevoll betreut – Antworten auf Deine Fragen inklusive. Du bist herzlich eingeladen, ein Teil davon zu sein.

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Mit lieben Grüßen
von Sandra
PS: Du möchtest meine Beiträge teilen?

Solltest Du meine Inhalte auf einer Social Media-Plattform teilen wollen, bin ich damit absolut einverstanden! Gegen den gesunden Gebrauch der Plattform, um tolle Dinge zu verbreiten, habe ich gar nichts einzuwenden. Ich selbst erliege den psychologischen Tricks und erwische mich immer wieder dabei, wie ich viel zu lange scrolle und scrolle und scrolle.  Da ich das nicht mehr möchte, werde ich die Apps in naher Zukunft deinstallieren und auf diesem Wege nicht mehr erreichbar sein. Doch auf meiner Mission, jeden zu ermächtigen, sich selbst zu heilen, werde ich meine Beiträge trotzdem hinaus in die Welt tragen und freue mich über jede Hilfe dabei. 

In dem Moment ist mir eine riesige Last von den Schultern gefallen:

Tausend Dank an
Sandra und Alexandra
für diesen Podcast,
ihr habt mir damit
ein riesiges Geschenk
gemacht!

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in die Welt zu tragen!

Kennst Du jemanden, dem dieser Beitrag helfen würde? Sende ihm den Link – vielleicht ist dies der Anfang seiner Selbstheilungs-Reise.

Ich danke Dir von Herzen!

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Sandra Probian
Sandra Probian
Noch vor ein paar Jahren fühlte ich mich hilflos meiner chronischen Gastritis ausgeliefert. Heute weiß ich, warum "ausgerechnet ich" solche Magenprobleme hatte und habe einen Weg gefunden, sie zu heilen. Meine Mission ist, auch Dir diesen Ausweg zu zeigen und Dich zu ermächtigen, Dich selbst zu heilen.

2 Antworten

  1. Hast du einen Kurs besucht um zu erfahren, wie du ohne SocialMedia sichtbar wirst oder hast du einfach Eigeninitiative ergriffen?
    Habe deine Seite erst diese Woche über eine Googlesuche gefunden und bin begeistert und immer noch beim Durchschmökern.

    1. Liebe Edith,
      vielen Dank für Deinen Kommentar! Wie schön, dass ich dich begeistern konnte.
      Mit Ausnahme des im Beitrag genannten Kurses habe ich tatsächlich (noch) keinen Kurs besucht. Stattdessen habe ich mich mithilfe von Podcasts, Videos und Blogs viel mit Onlinemarketing beschäftigt und meine Website für Suchmaschinen optimiert (SEO), damit ich bei Google zu finden bin. Wie man an Deinem Beispiel sieht, funktioniert das tatsächlich sehr gut!
      Ein SEO-Kurs ist aber sicherlich sinnvoll, denn damit kann man wahrscheinlich wirklich viel Zeit und Nerven sparen 🙂
      Hab noch viel Spaß beim Schmökern!
      Mit lieben Grüßen
      von Sandra

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